Herbstküche: Maroni, Kürbissuppe und Apfelmus

frische Kastanien

Insgeheim liebe ich ja den Herbst. Natürlich hat jede Jahreszeit ihre Vorteile, doch die Farben im Herbst sind intensiv, ich kann mich wieder mit einem Buch auf das Sofa fallen lassen und auf den Tisch kommen die feinsten Zutaten. Wie sehr ich doch die Kürbissuppe vermisst habe, die Maroni… Wir holen genau diese auf den Tisch und als Dessert gibt’s selbst gemachtes Apfelmus. Drei Basisrezepte, die wenig zu tun geben aber trotz ihrer Einfachheit Klassiker in der Herbstküche sind. Begonnen der Herbst, er hat!

Plaudern, in aller Ruhe einen Teller Suppe schlürfen, ab und zu den Griff in die Schüssel und ein Maroni schälen, das war unser Abend. Die Maroni haben wir am Nachmittag per Zufall beim Spazieren gefunden und zu Hause gleich zubereitet. Für’s Erste im Backofen, denn das Cheminée war noch nicht bereit zum Einfeuern.

Trotz ihrer Einfachheit Klassiker in der Herbstküche
Trotz ihrer Einfachheit Klassiker in der Herbstküche

Heisse Maroni

Für die Maronis braucht es lediglich ein scharfes Messer, ein Blech mit Backpapier, eine feuerfeste Schale und ein frisches Geschirrtuch. Und so geht’s:

  • Ofen auf 220° Grad Celsius vorwärmen.
  • Die Maroni auf der bauchigen Seite einschneiden und locker aufs Backblech verteilen.
  • In der Mitte des Blechs die feuerfeste Schale mit ein wenig Wasser hinstellen.
  • Ab in den Backofen und ca 30 Minuten in der Ofenmitte lassen.

Eine Freundin hat mir mal den Tip gegeben nach dem Backen 5 Minuten ein feuchtes Geschirrtuch über das Blech und die Maroni legen. Sie legt sie auch vor dem einschneiden 1 Stunde ins kalte Wasser ein. Das mache ich nicht, aber das mit dem Geschirrtuch schon.

Zubereitung im Uhrzeigersinn
Zubereitung im Uhrzeigersinn

Kürbissuppe

Meine Basis Kürbissuppe ist ebenfalls kinderleicht. Eine Zwiebel, 1 grosse Kartoffel, Olivenöl und 1 grosser Kürbisschnitz sowie vegane Bouillon von Migros sind zusammen mit Sojarahm, Kürbiskernöl und Kürbiskerne alles, was es braucht.

  • Zwiebel in halbe Ringe schneiden
  • Kartoffel schälen und würfeln
  • Kürbisschnitz schälen und grob würfeln
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel anbraten, Kartoffel und Kürbis dazu und kurz andünsten. Mit 1 Liter Wasser ablöschen und gleich 2 gehäufte Kaffeelöffel Bouillon darüber streuen. Aufkochen und auf kleiner Stufe weiter köcheln lassen, bis alles weich ist.
  • Am Schluss pürieren und vor dem Servieren mit Sojarahm und Kürbiskerne dekorieren. Da das Kürbiskernöl einen starken Geschmack hat, stelle ich es nur auf den Tisch, damit jeder selbst die gewünschte Menge in die Suppe träufeln lassen kann.

Kürbissuppe gibt es in allen Varianten. Manche streuen Curry oder giessen Orangensaft rein, kochen eine Karotte mit… Dieses Rezept ist auf jeden Fall die Basis mit der herumexperimentiert werden kann.

Basis Kürbissuppe
Basis Kürbissuppe

Apfelmus

Zu guter Letzt kommt das Apfelmus. Auch das ist easypeasy und schnell zubereitet. Das Rezept benutze ich schon seit Jahren aus meinem inzwischen total verwüsteten aber legendären Tiptopf Kochbuch. Während den Jahren habe ich aber den Zucker mit Agavensirup ausgetauscht und zusätzlich zum Zimt Bourbon Vanillepulver dazugestreut. Aber nun der Reihe nach zum mitkochen:

  • 800g Bioäpfel halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden.
  • 2 dl Wasser in eine Pfanne giessen und die Äpfel dazugeben.
  • 2-3 EL Agavensirup beigeben mit dem Saft einer halben Zitrone.
  • Alles zusammen zugedeckt aufkochen und anschliessend auf kleiner Stufe weiterköcheln für ca 15-20 Minuten.
  • Am Ende pürieren und mit Zimt und Bourbon Vanille abschmecken.

Vom Apfelmus bereite ich meistens mehr vor um kleine Portionen einzufrieren. So ist das Selbstgemachte stets Griffbereit (auch für eventuelle Gelüste nach Hörnli mit Sojahack) ohne auf Büchsenkost zurückgreifen zu müssen.

Vorher Nachher
Vorher Nachher

Geniesst die regnerischen langen Abende zu Hause an der Wärme.

Saby

Autor: Saby

Weiss Geschmack zu schätzen und sucht immer neue Wege!

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